Gemeindewappen Chlumetz an der Zidlina (Chlumec nad Cidlinou)

Chlumetz an der Zidlina (Chlumec nad Cidlinou)

Chlumetz an der Zidlina (Chlumec nad Cidlinou) ist eine altertümliche Stadt in Ostböhmen an dem Zusammenfluss von Zidlina (Cidlina) und Wildbach (Bystřice). Das herumliegende Gelände ist flachwellig, es wechseln sich hier die Wiesen, Getreidefelder oder Obstgärten mit umfangreichen Wäldern und Teichen. Die Grünfläche, die auch einen großen Teil im Inneren der Stadt einnimmt, gibt der Stadt einen Zunamen "Stadt in den Gärten". Die ältesten Berichte über die Stadt blieben aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Seit 1611 ist das Leben der Stadt mit dem Adelsgeschlecht von Kinsky verbunden. Ihr Sitz, das Schloss Karlova Koruna (Karlskron), das in den Jahren 1721 – 1723 nach den Plänen von einem der bedeutendsten Architekten des Böhmischen Barocks Johann Santini – Aichl erbaut wurde, wurde zu der Stadt- und Umgebungsdominante. In die Geschichte hat sich die Stadt durch die Niederlage der Bauernrebellion im Jahre 1775 eingeschrieben, wann die revoltierenden Bauern von der Kaiserherrschaft in den Grosschlumetzer Teich hineingetrieben wurden. Bis heute erinnert daran das Bauernsturm-Denkmal, das auf einem kleinen, „Skalka“ genannten Hügel, östlich von der Stadt steht.

Das älteste Baudenkmal ist die ehemalige Pfarr-, später Friedhofs-Dreifaltigkeitskirche. Sie wurde im Jahr 1134 im romanischen Stil gebaut, später im gotischen Stil umgebaut. Ihre ursprüngliche Form ist in dem Stadtwappen bewahrt. Den Klicpera-Ring dominiert die Kirche St. Ursula im Gotisch-Renaissance-Stil, die während der Regierung des Geschlechtes von Perstein erbaut wurde. Im östlichen Teil des Chlumetzer Stadtplatzes erhebt sich die Mariensäule, die Wenzel Norbert Kinsky im Jahre 1710 zu Ehren des Sieges von Kaiser Joseph I. und seinen Bundesgenossen über Ludwig XIV. beim Kampf um die spanische Erbschaft aufbauen ließ. Nördlich vom Stadtplatz befindet sich der ehemalige Kloster Loreta, zurzeit der Sitz vom Stadtmuseum.

Zum Kulturausleben dient den Einwohnern und Stadtbesuchern die Bibliothek mit einem Infozentrum, Musikklub Říha Haus, Bürgerliches Zentrum desweiteren das Stadtkulturzentrum Klicpera Haus mit der Kapazität von 232 Zuschauern im Hauptsaal, mit einem danebenliegenden kleinen Saal, und einem Umfeld für die Mitwirkenden und Besucher, alles ist mit moderner Projektions-, Theater- und Belichtungstechnik ausgestattet. Zum Sport und zur Erholung können die Bürger den Sportplatz, Turnhalle, bedeckte Sporthalle, oder eine Bowlingbahn ausnutzen. Man kann das neurekonstruierte Freibad mit einem Schwimmbecken mit einer Größe von 55 x 50 Metern nicht vergessen. Die Erfrischung und Unterbringung bieten gleich einige Hotels, Restaurants und Gaststuben an. Eine gute Verkehrsverbindung gewährleisten die Zug- und Buslinien.

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